Köln. Die Polizei hat erneut Fälle von Schockanrufen registriert, bei denen Betrüger gezielt Senioren ansprechen, um sie um ihr Erspartes zu bringen.
Am 26. Februar gab es zwei aktuelle Vorfälle. In einem Fall kontaktierte ein Anrufer eine Seniorin im Kölner Westen und stellte sich als Polizeibeamter vor. Er berichtete von festgenommenen Einbrechern, die auch für Einbrüche in Bankschließfächer verantwortlich seien. Die verängstigte Frau holte daraufhin ihre Wertgegenstände aus dem Schließfach und übergab diese einem Boten.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Leverkusen, wo sich der Anrufer als Enkel einer Seniorin ausgab und vorgab, schwer an Corona erkrankt zu sein. Die Frau übergab ihm ebenfalls Bargeld und Schmuck, in der Annahme, ihm damit zu helfen.
In beiden Fällen entstand ein erheblicher Schaden, der über finanzielle Verluste hinausgeht.
Um über diese Betrugsmasche aufzuklären, veranstaltet die Polizei am 4. März von 11 bis 12.30 Uhr ein digitales Wohnzimmergespräch. Experten werden gemeinsam mit einer Betroffenen die Hintergründe und Präventionstipps erläutern. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mit älteren Menschen zu tun haben, darunter Angehörige und Sozialverbände.
Interessierte können sich online anmelden.
Weitere aktuelle Meldungen
- Köln: Haftstrafe nach Folter wegen verlorenem Handy
- Köln: Drogenhandel über Social Media führt zu Festnahmen
- Köln verzeichnet Anstieg der KVB-Nutzerzahlen im Jahr 2025
- 667 Kinder in Köln erhalten keinen Platz an Gesamtschulen
- Kölner Berufskolleg erhält Lehrkräftepreis für Schulleitung
Mehr News auf Blaulicht Rheinland.
Quelle: presseportal.de