Merzenich: Bundespolizei stoppt Mann mit Betäubungsmitteln im Zug

Blaulicht Rheinland

Beamte der Bundespolizei in Aachen haben am 27. April 2026 einen 23-jährigen Mann aus Guinea in einem grenzüberschreitenden Zug kontrolliert und eine erhebliche Menge Betäubungsmittel aufgefunden.

Der Mann war zuvor von Belgien nach Deutschland eingereist und wies sich mit einem abgelaufenen deutschen Aufenthaltstitel aus. Zusätzlich zeigte er lediglich ein Foto einer abgelaufenen Fiktionsbescheinigung vor, was bereits bei der Kontrolle zu Unstimmigkeiten führte.

Bei der Überprüfung seines Gepäcks fanden die Beamten mehrere professionell verpackte Pakete, die den Verdacht auf das Mitführen von Drogen bestätigten. Insgesamt wurden über 200 Gramm Kokain, mehr als ein Kilogramm Marihuana, über 3 Liter Codein-Saft, sowie knapp 200 Ecstasytabletten und 600 Valium-Tabletten sichergestellt.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Bei der Befragung erklärte er, als Kurier für den Transport des Koffers tätig gewesen zu sein.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein wegen des Verdachts auf unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie weiterer Verstöße. Die beschlagnahmten Drogen und Beweismittel wurden an das Zollfahndungsamt Essen, Dienstsitz Aachen, übergeben, wo weitere Ermittlungen geführt werden.

Der Beschuldigte wurde dem Haftrichter beim Amtsgericht Aachen vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Er wurde im Anschluss in die Justizvollzugsanstalt Aachen eingeliefert.


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