Münster. Im Jahr 2025 ist die Zahl der Straftaten in Münster im Vergleich zum Vorjahr um 6,67 Prozent auf 31.055 gesunken. Dies ist ein positiver Trend, der seit 2024 anhält. Die Polizeipräsidentin betont, dass die Maßnahmen der Polizei Wirkung zeigen und die positive Entwicklung stabilisiert werden soll.
Besonders erfreulich ist die gestiegene Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen, die um 6,97 Prozentpunkte auf 22,83 Prozent angestiegen ist. Die Fallzahlen bleiben mit 403 Taten auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Diebstahlsdelikte machen fast die Hälfte der Gesamtstraftaten aus, wobei Fahrraddiebstahl den größten Anteil hat. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich konnte ebenfalls gesteigert werden.
Im Gegensatz dazu sind die Sexualdelikte von 552 auf 596 Fälle gestiegen, was auf eine Intensivierung der Ermittlungen zurückzuführen ist. Die Polizei zeigt sich besorgt über die anhaltend hohen Zahlen.
Die Statistik umfasst auch einen Rückgang bei Raubdelikten und eine hohe Aufklärungsquote bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wurde eine Waffenverbotszone eingerichtet, um der Messerkriminalität entgegenzuwirken.
- 31.055 Straftaten im Jahr 2025, Rückgang um 6,67 Prozent
- 22,83 Prozent Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen
- 596 Sexualdelikte, Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
- Fahrraddiebstahl macht 30 Prozent der Straftaten aus
- Einrichtung einer Waffenverbotszone zur Bekämpfung von Messerkriminalität
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Quelle: presseportal.de
