Am Freitagnachmittag, dem 15. Mai 2026, fand ein größerer Polizeieinsatz an der jüdischen Synagoge in Bonn-Gronau statt. Die Bonner Polizei erhielt gegen 15:47 Uhr eine Meldung über einen verdächtigen Chatverlauf. In diesen Nachrichten wurde behauptet, dass ein Mann in der Synagoge auf Mitglieder der Gemeinde schießen würde.
In Reaktion auf diese Informationen mobilisierte die Polizei neben den bereits im Objektschutz eingesetzten Kräften zahlreiche weitere Einheiten. Die Tempelstraße und die Adenauerallee wurden abgesperrt, um die Sicherheit der Bürger und die Ermittlungen zu gewährleisten.
Durch Kontakt zur Synagoge konnte schnell festgestellt werden, dass die im Chat gemachten Angaben nicht der Wahrheit entsprachen. Der Polizeieinsatz endete schließlich um 16:06 Uhr. Der Vorfall führte zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Vortäuschens einer Straftat.