Mönchengladbach – Am Mittwochabend, den 9. September 2026, um 21:02 Uhr, wurde die Feuerwehr Mönchengladbach zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Brunnenstraße alarmiert. Ein Bewohner hatte Rauchentwicklung im Treppenraum des Gebäudes bemerkt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Im Erdgeschoss wurde eine deutliche Rauchentwicklung aus einem Stromverteilerkasten festgestellt. Die Feuerwehr öffnete diesen und begann mit Löschmaßnahmen unter Verwendung eines Kohlendioxid-Feuerlöschers. Zudem wurde das Gebäude stromlos geschaltet.
Im weiteren Verlauf kontrollierte die Feuerwehr auch eine im Erdgeschoss gelegene Garage, wo das Garagentor bereits aufgeheizt war. Um Zugang zu erhalten, wurde dieses mit einem Trennschleifer geöffnet. In der Garage fand die Feuerwehr schwelenden Unrat vor, welcher zügig mit einem C-Rohr abgelöscht werden konnte. Brandrauch war in den Treppenraum des Hauses gezogen, da eine Verbindung zum Verteilerkasten bestand.
Nachdem die Löscharbeiten abgeschlossen waren, wurde der Treppenraum sowie die Garage mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Die Bewohner konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren. Aufgrund der Beschädigung des Stromverteilerkastens entschied der städtische Energieversorger, das Gebäude vorübergehend stromlos zu lassen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Im Einsatz waren unter anderem der Löschzug der Feuer- und Rettungswache II (Holt), ein Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache III (Rheydt), ein Tanklöschfahrzeug des Technik- und Logistikzentrums (Holt), die Einheit Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug.