Am Mittag des 19. März 2026 ereignete sich ein Wohnungsbrand in einem Hochhaus an der Jenaer Straße im Stadtteil Ratingen-West. Die Feuerwehr wurde gegen 13:00 Uhr wegen einer Rauchentwicklung in der 13. Etage alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Fenster der betroffenen Wohnung sichtbar. Sofort wurden mehrere Trupps sowohl zur Brandbekämpfung als auch zur möglichen Menschenrettung in das Gebäude geschickt.
Während der Löscharbeiten wurde eine Person bewusstlos in der Wohnung aufgefunden. Diese schwerstverletzte Person wurde von der Feuerwehr gerettet und anschließend dem Rettungsdienst zur ärztlichen Versorgung übergeben. Ein hinzualarmierter Rettungshubschrauber transportierte die Person in eine spezialisierte Klinik nach Düsseldorf.
Infolge der starken Hitze kam es in der Brandwohnung zum Bersten eines Fensters, was erheblichen Sachschaden zur Folge hatte. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer auf die betroffene Einheit beschränkt werden.
Die Feuerwehr Ratingen betont die Wichtigkeit von Rauchwarnmeldern, die im Ernstfall frühzeitig auf Brandrauch aufmerksam machen und somit wertvolle Zeit zur Selbstrettung und Alarmierung der Feuerwehr bieten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, zu der die Feuerwehr keine weiteren Informationen bereitstellen kann.
Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr Ratingen von beiden Standorten sowie der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus und die Polizei des Kreises Mettmann.