Im Remscheider Stadtteil Papenberg brach am Donnerstag, den 23. Juli, ein Vegetationsbrand auf einer Fläche von circa 500 Quadratmetern aus. Die örtlichen Feuerwehren wurden ab 19:04 Uhr über zahlreiche Notrufe aus den umliegenden Wohngebieten alarmiert.
Umgehend rückten der Waldbrand-Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Löscheinheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr an. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Feuer auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern wütete und sich teilweise unter einem Strommast ausgebreitet hatte.
Die Feuerwehr begann sofort mit der Bekämpfung des Feuers, unter Einsatz von drei Löschfahrzeugen und insgesamt sechs D-Strahlrohren. Durch ein schnelles und koordiniertes Vorgehen konnte die Ausbreitung des Feuers auf insgesamt etwa 500 Quadratmeter begrenzt werden. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine Schlauchleitung von einem weiteren Löschfahrzeug zur Einsatzstelle verlegt. Zusätzlich kamen Feuerpatschen zum Einsatz, um die bodennahe Brandbekämpfung zu unterstützen.
Nach intensiven Nachlöscharbeiten und einer abschließenden Kontrolle der Brandfläche konnte der Einsatz nach etwa eineinhalb Stunden erfolgreich beendet werden. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge und 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr Remscheid im Einsatz und rückten danach wieder zu ihren Standorten ein.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass aufgrund der herrschenden Trockenheit und der sommerlichen Temperaturen die Gefahr von Vegetationsbränden erhöht ist. Bereits ein leichtsinniger Umgang mit offenem Feuer oder weggeworfenen Zigaretten kann fatale Folgen haben. Bei Sichtung von Rauchentwicklung oder Feuer sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden.