Heiligenhaus – Am Samstagnachmittag musste die Feuerwehr Heiligenhaus zu einem Waldbrand im Stadtteil Isenbügel ausrücken. Die Einsatzkräfte wurden um 15:40 Uhr alarmiert, nachdem Anwohner eine Rauchentwicklung im Wald bemerkt hatten.
Das Feuer erstreckte sich über circa 600 Quadratmeter in unwegsamem Gelände, was vor allem die Löschwasserversorgung und den Zugang zur Brandstelle erschwerte. Der Einsatzleiter erkannte sofort die Situation und ordnete an, zusätzliche Kräfte zu alarmieren.
Bei Eintreffen fanden die Einsatzkräfte ein Feuer vor, das sich über eine Länge von etwa 20 Metern ausgebreitet hatte. Um eine Ausbreitung zu verhindern, setzte das erste Löschfahrzeug sofort Maßnahmen zur Bekämpfung der Flammen aus beiden Seiten des Brandherdes ein. Weiterhin wurden Tanklöschfahrzeuge zur schnellen Wasserversorgung hinzugezogen, und es wurden Schlauchleitungen über 350 Meter vom nächstgelegenen Hydranten verlegt.
Die Zuwegung zur Einsatzstelle stellte eine weitere Herausforderung dar, da die großen Löschfahrzeuge engere Wohnstraßen und Feldwege befahren mussten. Um einen Überblick über die Lage zu erhalten, setzten die Einsatzkräfte auch eine Drohne ein.
Parallel zu den Kräften der Feuerwehr Heiligenhaus wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen alarmiert, die aufgrund der Nähe schnell zur Unterstützung eintreffen konnten. Beide Feuerwehren arbeiteten eng zusammen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte, darunter Feuerwehrleute aus Heiligenhaus und Essen sowie Angehörige des Rettungsdienstes und der Polizei, rund drei Stunden im Einsatz. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache obliegen der Kreispolizeibehörde Mettmann.