Verfolgungsfahrt von Belgien endet in Eschweiler

Blaulicht Rheinland

In der Städteregion Aachen kam es am Samstagabend, dem 8. August 2026, zu einer Verfolgungsfahrt, die ihren Anfang in Belgien nahm und in Eschweiler endete. Laut Angaben der Polizei Aachen wurde die örtliche Polizei gegen 21:45 Uhr von der belgischen Polizei informiert, dass ein Pkw auf der A44 in Richtung Deutschland verfolgt wird.

Das verfolgende Fahrzeug hatte ein Aachener Kennzeichen und war zuvor als gestohlen gemeldet worden. Nach dem Passieren der Grenze übernahm zunächst die Bundespolizei die Verfolgung. Der Fahrer des Fahrzeugs bog an der Anschlussstelle Eschweiler-West von der A4 ab und rammt während der Flucht ein Dienstfahrzeug der Bundespolizei, wodurch dieses an der vorderen rechten Front beschädigt wurde. Anschließend setzte der flüchtende Pkw seine Fahrt in Richtung Goerdtstraße fort.

Eine Streifenwagenbesatzung verlor das Fahrzeug dort kurzfristig aus den Augen. In die Verfolgung waren neben der Bundespolizei auch die Autobahnpolizei und die Polizei Aachen eingebunden. Der Pkw wurde kurze Zeit später verlassen auf einem angrenzenden Feldweg an der Goerdtstraße gefunden. Die Suche nach den Insassen wurde umgehend eingeleitet und durch einen Polizeihubschrauber unterstützt.

Die beiden Männer konnten wenig später gestellt werden. Der 36-jährige Fahrer war verletzt und nicht in der Lage, in Gewahrsam genommen zu werden. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach seiner Versorgung wurde er dem Haftrichter vorgeführt und in Haft genommen. Der Beifahrer, ebenfalls ein 36-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Es wurde berichtet, dass die eingesetzten Polizeikräfte während des Vorfalls nicht verletzt wurden.

Der gestohlene Pkw wurde sichergestellt, und die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls wurden vom zuständigen Kriminalkommissariat der Polizei Aachen aufgenommen.


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