Zollfahndung Essen: Durchsuchungen gegen Drogenbande im Raum Köln

Blaulicht Rheinland

Am 5. März 2026 führten über 300 Kräfte des Zollfahndungsamtes Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Aurich eine großangelegte Durchsuchungsaktion durch. Ziel waren 15 Objekte in der Grafschaft Bentheim, im Kreis Steinfurt, im Großraum Köln sowie in Ostwestfalen. Dabei wurden mehr als fünf Kilogramm Betäubungsmittel sowie zehn Schusswaffen sichergestellt.

Die Ermittlungen gegen eine achtköpfige Tätergruppe, die aus heranwachsenden und jungen Erwachsenen besteht, laufen bereits seit Juli 2025. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, bandenmäßig mit Rauschgift im zweistelligen Kilogrammbereich Handel betrieben zu haben. Im Verlauf der Ermittlungen wurden über zehn Kilogramm Cannabis und Kokain beschlagnahmt.

Im Rahmen der Durchsuchungen wurden fünf Haftbefehle vollstreckt, wovon drei in Bad Bentheim und zwei in Schüttorf durchgeführt wurden. Es wurden insgesamt sechs Objekte in Schüttorf, vier in Bad Bentheim sowie je eines in Lage, Leverkusen, Ochtrup, Rheine und Steinfurt durchsucht. Neben den Drogen und Schusswaffen wurden auch diverse andere Waffen, Arzneimittel und verschiedene Beweismittel sichergestellt.

Zudem wurde im Rahmen eines Vermögensarrestes ein Pkw, Bargeld, eine Goldmünze sowie eine hochwertige Armbanduhr im Gesamtwert von über 65.000 Euro gesichert. Vier weitere Pkw wurden als Tatmittel beschlagnahmt.

Die Aktion wurde durch Kräfte des Zollfahndungsamtes Hannover und der Hauptzollämter aus mehreren Städten sowie durch die Polizeien Osnabrück und Steinfurt unterstützt. Auch Einsatzkräfte der Bundespolizei und des Landeskriminalamtes Niedersachsen waren beteiligt.


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