Rhein-Sieg-Kreis. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls hat in der Region eine Bilanz ihrer jüngsten Schwerpunktkontrollen gezogen. Dabei wurden 170 Strafverfahren und 330 Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Unternehmer eingeleitet. Diese sollen den gesetzlichen Mindestlohn nicht eingehalten, zu geringe oder gar keine Sozialabgaben gezahlt sowie Ausländer unrechtmäßig beschäftigt haben.
Ein besonderer Fokus der Kontrollen lag auf Branchen mit direktem Kundenkontakt, wie beispielsweise Friseuren, Kosmetik-Salons, Gaststätten und Hotels. Der Zoll stellte fest, dass in diesen Bereichen häufig am Lohn gespart wird. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die betroffenen Arbeitnehmer, sondern auch auf die Allgemeinheit, da geringere Löhne zu niedrigeren Sozialbeiträgen und Steuern führen. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit diesem Jahr 13,90 Euro pro Stunde.
- 170 Strafverfahren und 330 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
- Kontrollen konzentrierten sich auf Branchen mit Kundenkontakt.
- Weniger Lohn führt zu geringeren Sozialbeiträgen und Steuern.
- Gesetzlicher Mindestlohn liegt bei 13,90 Euro pro Stunde.
- Fast 97.000 Minijobber im Rhein-Sieg-Kreis und Bonn.
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Quelle: radiobonn.de