Brand in Recyclingbetrieb in Mönchengladbach-Neuwerk

Blaulicht Rheinland

Mönchengladbach-Neuwerk, 02. Mai 2026 – Kurz vor Mitternacht meldete ein Anrufer der Leitstelle einen Feuerschein im Bereich eines Industriebetriebs an der Boettgerstraße. Die zunächst eintreffenden Feuerwehrkräfte entdeckten schnell offene Flammen auf dem Betriebsgelände und lokalisierten einen brennenden Metallschrotthaufen.

Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte alarmiert. Während der Löscharbeiten kam es mehrere Male zu kleineren Explosionen innerhalb des Metallhaufens. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde mittels der Warn-App NINA eine Bevölkerungswarnung ausgegeben. Anwohner in der Umgebung wurden aufgefordert, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten und ihre Fenster sowie Türen zu schließen.

Die Feuerwehr setzte umfangreiche Löschmaßnahmen in Gang, wobei mehrere C-Rohre sowie Wasserwerfer sowohl am Boden als auch von zwei Drehleitern aus zum Einsatz kamen. Die Wasserversorgung erfolgte über mehrere Schlauchleitungen aus unterschiedlichen Hydranten. Unterstützend halfen Mitarbeitende des Unternehmens mit firmeneigenen Kranen, um den Metallschrott zu entwirren und gezielt Glutnester zu löschen. Gleichzeitig wurden umliegende Gebäude durch Strahlrohre geschützt.

Zusätzlich wurde die CBRN-Messkomponente des Kreises Viersen alarmiert, die im Verlauf des Einsatzes an verschiedenen Orten im Stadtgebiet Messungen durchführte. Es konnten dabei keine erhöhten Gefährdungen festgestellt werden. Die Feuerwehr Krefeld beteiligte sich ebenfalls, indem sie zusätzliches Schaummittel bereitstellte. Der ASB kümmerte sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte und unterstützte zudem mit einer Drohneneinheit, die wertvolle Luftaufnahmen des Einsatzortes anfertigte.

Gegen 3 Uhr waren die ersten Löscherfolge sichtbar. Kurz darauf zeigte sich überwiegend nur noch Wasserdampf über dem Metallhaufen. Am Morgen hielten die Nachlöscharbeiten an und wurden voraussichtlich bis in die Mittagsstunden fortgesetzt.

Bereits während des gesamten Einsatzes gab es keine Verletzten. Die beteiligten Kräfte arbeiteten reibungslos zusammen. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Grundschutz durch die Freiwillige Feuerwehr-Einheiten Rheydt und Rheindahlen sichergestellt.


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