Feuerwehr Solingen hat hohes Einsatzaufkommen am Dienstagnachmittag

Blaulicht Rheinland

Am Dienstagnachmittag, dem 26. Mai 2026, war die Feuerwehr Solingen stark gefordert. Die Einsatzkräfte retteten drei kleine Waschbär-Babys von einem Vordach an der Oberstraße, nachdem Anwohner die Feuerwehr alarmiert hatten, da die Jungtiere drohten, aus etwa fünf Metern Höhe herunterzufallen. Zwei der Tiere wurden mit einer Drehleiter gerettet. Das dritte Tier rutschte ab, konnte jedoch ebenfalls gerettet werden. Ein weiteres Jungtier versteckte sich im Dachkasten und wurde von einem externen Dachdecker befreit. Nach der Rettung wurden die Tierbabys der zuständigen Jagdbehörde übergeben. Während des Einsatzes war die Straße für etwa 30 Minuten gesperrt.

Zusätzlich musste die Feuerwehr im Verlauf des Nachmittags mehrere Brände bekämpfen. Zunächst wurde auf der Kurfürstenstraße eine Person aus einer verrauchten Wohnung gerettet. An der Kölner Straße brannte eine Lampe an der Außenfassade eines Gewerbebetriebs, wobei die Feuerwehr eine Kontrolle durchführte, da der Brand von selbst erloschen war.

Im Stadtteil Wald kam es um 18:10 Uhr auf einem Balkon zu einer kleinen Verpuffung an einem Gasgrill. Die Anwohner konnten das Feuer vor Eintreffen der Feuerwehr weitgehend löschen, sodass die Einsatzkräfte nur noch den Bereich kontrollieren mussten. Es gab keine Verletzten.

Gegen 18:35 Uhr wurde ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Oststraße gemeldet. Das Feuer war durch angebranntes Essen verursacht worden und bereits beim Eintreffen der Feuerwehr sichtbar aus den Fenstern der Wohnung drang. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden; eine Ausbreitung auf das Inventar fand nicht statt, und es gab keine Verletzten.

An der Adresse Pfaffenberger Weg kam es zu einem ausgedehnten Kellerbrand, der laut ersten Erkenntnissen durch ein Elektrogerät ausgelöst wurde. Dank der schnellen Reaktion der Freiwilligen Feuerwehr Böckerhof, die aufgrund eines anderen Einsatzes noch im Stadtgebiet war, konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Das Gebäude bleibt bewohnbar, der Keller blieb jedoch beschädigt.

Zusätzlich war am Nachmittag eine unklare Rauchentwicklung an der Trochbuschstraße festzustellen, wo kein Eingreifen der Feuerwehr nötig war.

Im Laufe des Tages verzeichnete die Feuerwehr zudem mehrere Verkehrsunfälle, bei denen es zu Verletzungen kam. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch zahlreiche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, um die unterschiedlichen Maßnahmen zu unterstützen.


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