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Polizei

Polizei in Remscheid nutzt Schusswaffe nach Bedrohung mit Pfefferspray

Bei einem Einsatz in Remscheid kam es zu einem tödlichen Vorfall, als ein Mann mit Pfefferspray zwei Mädchen bedrohte.

Symbolbild für Meldungen aus dem Rheinland
Symbolbild · Blaulicht Rheinland
OrtRemscheid
Veröffentlicht02.07.2026 · 01:08 Uhr
BereichPolizei
Originalquellepresseportal.de

In Remscheid ereignete sich am Mittwochabend, dem 1. Juli 2026, ein tödlicher Vorfall, bei dem die Polizei ein Distanzelektroimpulsgerät und letztlich eine Schusswaffe einsetzte. Zeugen hatten zuvor über Notruf gemeldet, dass ein Mann auf der Paulstraße zwei Mädchen mit Pfefferspray bedrohte.

Die Polizei traf die betreffende Person im Nahbereich der Paulstraße an. Bei der Ansprache sprühte der Mann Pfefferspray in Richtung der Beamten und flüchtete. Bei einem weiteren Treffen setzte die Streifenbesatzung das Distanzelektroimpulsgerät ein, welches jedoch nicht wirkte. Daraufhin warf der Mann Werkzeug auf die Einsatzkräfte, was schließlich zur Anwendung der Schusswaffe durch einen Beamten führte.

Trotz unverzüglich eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 42-jährige Remscheider am Einsatzort. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem konkreten Ablauf des Vorfalls werden aus Neutralitätsgründen von der Polizei Hagen durchgeführt.