Am Donnerstag, dem 23. April 2026, fand eine öffentliche Anhörung der Enquete-Kommission statt, die sich mit der Rolle der Bundeswehr im Zusammenhang mit KRITIS auseinandersetzte. Diese Anhörung ist Teil der umfassenden Bemühungen der Kommission, Lehren aus der Corona-Pandemie zu ziehen und Maßnahmen zur besseren Vorbereitung auf zukünftige Gesundheitskrisen zu entwickeln.
Im Fokus stehen dabei die interdisziplinären Ansätze zur Risikobewertung, Früherkennung und Krisenbewältigung in künftigen Pandemien. Die Kommission hat das Ziel, Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen zusammenzuführen, darunter Gesundheitswesen, Wirtschaft, Bildung, Soziales, Politik, internationale Zusammenarbeit und öffentliche Kommunikation. Durch diese Herangehensweise sollen konkrete strukturelle Verbesserungen angestoßen werden.
Die Enquete-Kommission besteht aus 14 Abgeordneten sowie 14 externen Sachverständigen. Ein umfassender Abschlussbericht, der konkrete Empfehlungen zur Prävention und Bekämpfung zukünftiger Gesundheitskrisen sowie zur gesellschaftlichen Resilienz enthalten soll, wird bis Ende Juni 2027 erwartet.