Im Remscheider Ortsteil Falkenberg wurde die Feuerwehr am Abend gegen 18:44 Uhr zu einem Brand in einem Gebäudekomplex alarmiert. Der Einsatz erhielt das Stichwort „Feuer in Gebäude“, nachdem ein Brand im Dachbereich eines Reihenhauses festgestellt wurde.
Die Brandbekämpfung erwies sich als herausfordernd, da sich das Feuer unterhalb der Dachkonstruktion auf einer größeren Fläche ausbreitete. Aufgrund dieser Situation erhöhte der Einsatzleiter frühzeitig die Alarmstufe und forderte zusätzliche Kräfte an die Einsatzstelle.
Um die betroffenen Bereiche effektiv zu erreichen und zu löschen, musste die Dachfläche umfassend geöffnet werden. Für diese Maßnahmen kamen unter anderem Motorsägen und Trennschleifer zum Einsatz. Insgesamt wurden fünf Löschrohre eingesetzt, um eine Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl über tragbare Leitern als auch mit einer Drehleiter.
Nach etwa zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Um die Löschmaßnahmen abzuschließen und eine erneute Brandentwicklung durch möglicherweise verbliebene Glutnester im Dämmmaterial zu vermeiden, wurde der betroffene Bereich final mit Löschschaum behandelt.
Die Feuerwehr richtete daraufhin eine Brandwache ein. Die Einsatzkräfte führten regelmäßige Kontrollen der Dachfläche durch, um eine potenzielle Wiederentzündung frühzeitig zu erkennen. Für die Dauer des Einsatzes wurden die Feuer- und Rettungswache der Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Lennep und Morsbach besetzt, um den Grundschutz für das Stadtgebiet sicherzustellen.
Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte beteiligt. Neben dem Führungsdienst und dem Löschzug der Berufsfeuerwehr waren auch die Löscheinheiten Nord, Lennep und Morsbach vor Ort.
Der Einsatz der Feuerwehr war zum Zeitpunkt der Meldung noch im Gange. Zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden konnten bisher keine Informationen bereitgestellt werden.