Ermittlungen nach Vorfällen in Schwimmbädern in Dinslaken und Duisburg

Blaulicht Rheinland

Die Duisburger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu zwei Vorfällen aufgenommen, bei denen Minderjährige in Schwimmbädern sexualisierte Übergriffe erfahren haben sollen.

Im ersten Fall wird einem 37-Jährigen vorgeworfen, am Samstag, den 23. Mai, gegen 18 Uhr, in einem Schwimmbad an der Straße Am Stadtbad in Dinslaken zwei Mädchen körperlich berührt zu haben. Die betroffenen Minderjährigen informierten einen Mitarbeiter des Schwimmbads, der daraufhin die Polizei verständigte. In der Folge kam es zu einem Zwischenfall, als ein Erziehungsberechtigter auf den Verdächtigen losgehen wollte, woraufhin die Einsatzkräfte eingreifen mussten. Die Mädchen waren nach dem Vorfall in der Obhut ihrer Eltern.

Im zweiten Fall wird einem 30-Jährigen vorgeworfen, am Montagnachmittag, den 25. Mai, um 17 Uhr, in einem Schwimmbad an der Scholte-Rahm-Straße in Duisburg-Vierlinden ebenfalls zwei Minderjährige körperlich berührt zu haben. Eine Zeugin informierte einen Security-Mitarbeiter über den Vorfall, der den Verdächtigen zur Rede stellte. Dies führte zu einer Auseinandersetzung, an der mehrere Personen beteiligt sein sollen.

In beiden Fällen hat das Kommissariat 15 der Polizei die Ermittlungen übernommen, die derzeit noch andauern. Die Polizei Duisburg weist darauf hin, dass sexuelle Belästigung in Schwimmbädern nicht toleriert wird und diese Orte der Sicherheit und Erholung für alle sein sollen.


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