Düsseldorf/Haan – Am Samstagnachmittag, dem 11. Juli 2026, kam es auf der A 46 sowie im Haaner Stadtgebiet zu einer Verfolgung durch die Polizei. Ein Jugendlicher, der zusammen mit zwei weiteren Insassen in einem als gestohlen gemeldeten Auto unterwegs war, verursachte während der Flucht mehrere Verkehrsunfälle.
Die Ereignisse begannen, als Beamte der Düsseldorfer Polizei während einer Streifenfahrt einen Pkw bemerkten, dessen Fahrer sich offensichtlich einer polizeilichen Kontrolle entziehen wollte. Daraufhin nahmen die Einsatzkräfte die Verfolgung auf. Der Verdächtige verließ die A 46 an der Anschlussstelle Haan-West, woraufhin die Flucht in der Stadt fortgesetzt wurde. Kurz darauf kollidierte das Fluchtfahrzeug mit einem geparkten Pkw.
Nach der Kollision flüchteten die Insassen zu Fuß, konnten jedoch im Rahmen einer umfangreichen Fahndungsaktion, die auch einen Polizeihubschrauber einbezog, gefasst werden. Zwei der drei Jugendlichen, ein 16-jähriger Syrer und ein 17-jähriger Marokkaner, erlitten leichte Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Der dritte Insasse, mutmaßlich der Fahrer, ein 17-jähriger Syrer, blieb unverletzt.
Alle drei Jugendlichen standen bereits mehrfach mit der Polizei in Kontakt. Das betroffene Fahrzeug war vor dem Vorfall bereits in zwei weiteren Verkehrsunfällen involviert, einmal in Leverkusen und einmal im Stadtgebiet Düsseldorf. Insgesamt meldeten sich zwei andere Verkehrsteilnehmer bei der Polizei, die angaben, ebenfalls in Unfälle verwickelt worden zu sein, die durch das flüchtende Fahrzeug verursacht wurden.
Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.