Debatte über den Einfluss von Milliardären in der Entwicklungszusammenarbeit

Blaulicht Rheinland

Der Antrag der Linksfraktion mit dem Titel „Einfluss von Milliardären weltweit zurückdrängen – Globale Gerechtigkeit durch mehr Umverteilung und Entwicklungszusammenarbeit voranbringen“ (21/5029) wurde von der Tagesordnung des Bundestages abgesetzt. Die Diskussion über die Vorlage war ursprünglich für den 16. April 2026 geplant. Im Anschluss sollte der Antrag dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur weiteren Beratung zugewiesen werden.

Die Linksfraktion sieht den Abbau der globalen Ungleichheit als zentrales Ziel einer neuen Strategie der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. In ihrem Antrag fordern die Abgeordneten, die multilateralen Regelwerke und Institutionen zu stärken und mehr Kooperation innerhalb der EU zu fördern. Sie argumentieren, dass ein ungleichverteilter Reichtum das Vertrauen in demokratische Strukturen untergrabe und politische Spannungen sowie kriegerische Konflikte verstärke.

Zusätzlich enthält der Antrag Forderungen wie die Einführung eines „Gerechtigkeitschecks“ für Abkommen und Gesetzesvorhaben des Bundes und die Bereitstellung von mindestens 0,7 Prozent des deutschen Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit.


Quelle: bundestag.de
Nach oben scrollen