Am Donnerstag, dem 16. April 2026, fand im Bundestag eine Plenardebatte über den Ausgang der Parlamentswahl in Ungarn statt. Die Sitzung, die den Titel „Ungarn nach der Wahl – Neue Chance für Europa“ trug, wurde auf Initiative der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD einberufen.
Bei der Wahl am 12. April erhielt die Oppositionspartei Tisza unter der Führung von Péter Magyar eine klare Mehrheit, nachdem Viktor Orbán 16 Jahre lang das Land regiert hatte. Diese Veränderung könnte weitreichende Konsequenzen für die Beziehungen Ungarns zur Europäischen Union haben.