Antrag zur Verbesserung der Erwerbsminderungsrente im Bundestag

Blaulicht Rheinland

Ein neuer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zielt darauf ab, die Erwerbsminderungsrente zu verbessern und die gesundheitliche Prävention zu stärken. Der Antrag mit dem Titel „Gesund länger arbeiten und Erwerbsminderungsrente verbessern“ (21/3844) wird am Freitag, den 24. April 2026, im Bundestag behandelt und soll nach einer halbstündigen Aussprache an die zuständigen Ausschüsse überwiesen werden. Der Ausschuss für Arbeit und Soziales wird federführend an den weiteren Beratungen beteiligt sein.

In dem Antrag wird festgestellt, dass strukturelle Altersdiskriminierung dazu führt, dass Arbeitnehmer über 55 Jahren geringere Chancen auf Neueinstellungen haben. Ältere Beschäftigte erhalten häufig weniger Unterstützung in Form von Weiterbildungen und sind mit negativen Altersstereotypen konfrontiert. Diese Vorurteile betreffen ihre Wahrnehmung hinsichtlich Leistungsfähigkeit und sozialen Status.

Um die Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit älterer Menschen zu erhalten, fordern die Grünen einen konsequenten Ausbau von Prävention und Rehabilitation. Der Grundsatz „Prävention vor Rehabilitation vor Rente“ soll dabei im Mittelpunkt stehen. Der Bekanntheitsgrad von Präventionsleistungen sei derzeit noch zu gering, so die Einschätzung der Fraktion.

Für Personen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr arbeiten können, sind im Antrag auch Verbesserungen der Erwerbsminderungsrente gefordert, insbesondere die Reduzierung von Rentenabschlägen. Diese Maßnahmen würden das soziale Sicherheitsnetz für ältere Menschen stärken und ihnen eine sorgenfreie Beschäftigung im Alter ermöglichen. Zusammenfassend wird die Notwendigkeit betont, sowohl Anreize für längeres Arbeiten zu schaffen als auch die Absicherung für diejenigen, die dies nicht können, zu verbessern.


Quelle: bundestag.de
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